Gesundheit & Umwelt
   
Antimikrobielle Eigenschaften

Hygienewerkstoff Kupfer
Da Kupfer ein na­türliches Bakterizid ist, sollte es die erste Wahl sein, wenn es um Hygiene und um Sauberkeit im Haus geht! Woran denkt man hier zuerst? Wahrscheinlich an Küche und Bad, an Trinkwasser und Gesundheit. Im öffentlichen Bereich kennt jeder die großen, blitzblanken kupfernen Sudkessel in Brauereien - sie sind nicht nur zweckmäßig und strahlen Reinheit aus, sondern beeindrucken auch optisch und werden daher gern von den Brauereien präsentiert. Kupfer ist ein Hygienewerkstoff, der obendrein auch noch gut aussieht. Und Kupfer hat einen nahen Verwandten, das Messing. Messing ist eine Legierung, also ein Metallgemisch, wobei Kupfer mit ca. 60 Prozent vertreten ist. Den restlichen Anteil stellt das Zink. Je nach Kupferanteil ergeben sich dabei unterschiedlich helle Goldtöne. Natürlich glänzt auch Messing mit den an Kupfer geschätzten Hygieneeigenschaften.

Das sagt die Wissenschaft ...
Zum Thema "Kupfer und Hygiene" gibt es auch eine interessante Untersuchung. Professor Bill Keevil von der Universität Southampton hat die Überlebensfähigkeit der gefährlichen Krankenhaus-Bakterien Staphylococcus aureus auf Metallen untersucht. Er fand, dass sich die gegen viele Antibiotika resistenten Bakterien auf den meisten Metalloberflächen bis zu drei Tage lang tummeln können. Auf Messing mit einem hohen Kupfergehalt waren es allerdings nur noch viereinhalb Stunden, auf reinen Kupferoberflächen hielten sie sich ganze neunzig Minuten. Keevil zieht daraus den Schluss: "Das Risiko einer Verschleppung des Erregers lässt sich minimieren, wenn bei Türklinken, Arbeitsplatten oder Armaturen Kupferlegierungen verwendet werden."

 



Armatur im Krankenhaus Hamburg-Wandsbeck