Vorbemerkungen

Bild 0.1: Die direkte Lagerung von Licht …
Bild 0.1: Die direkte Lagerung von Licht …

Schon den Schildbürgern ist es misslungen, Licht mit Schaufeln in Säcken zu sammeln, um es von draußen nach drinnen zu transportieren. Heute lässt sich Licht zwar mit speziellen Tageslicht-Beleuchtungsanlagen über Lichtleiter von außen ins Innere leiten – jedoch auch nur dann, wenn es außen hell ist. Tageslicht für die Nacht einzulagern gelingt hingegen nach wie vor nur in homöopathischen Dosen (Bild 0.1, Bild 0.2). Bei Nacht muss man Licht immer noch aus anderen Energieformen umwandeln. Dies erfolgt heute aus elektrischer Energie – insbesondere dank Leuchtstofflampen und LED – um Größenordnungen effizienter als in vergangenen Jahrtausenden mittels Feuer.

Bild 0.2: … gelingt nur in homöopathischen Dosen
Bild 0.2: … gelingt nur in homöopathischen Dosen

Also Sonnenlicht in elektrische Energie umwandeln und diese bei Dunkelheit zurück in Licht? Im Prinzip ja, aber hinsichtlich Lagerfähigkeit ist auch die elektrische Energie noch nicht weit über die homöopathischen Dosen hinausgekommen. Die Hintergründe der Fragestellung sind bekannt: Elektrische Energie ist das einzige Produkt, das in genau der Sekunde erzeugt werden muss, in der es verbraucht wird – um nicht gleich von Millisekunden zu sprechen. Durch die Umstellung der Stromerzeugung auf regenerative Quellen wird die Erzeugung abhängig von Klima und Wetter – während manche beteiligte Länder (Großbritannien) von sich sagen, sie hätten gar kein Klima, sondern nur Wetter. Wenn nun auch noch von der Wettervorhersage wieder einmal nur die Sage übrig geblieben ist, muss man also Strom auf Halde produzieren bzw. von dort beziehen. Nur gleichen die bis heute realistisch machbaren Halden eher ein paar Maulwurfshaufen. Was nun?