Geht es auch ganz ohne?

Drahtlose Energie-Übertragung

Elektrischer Strom wird für zwei völlig verschiedene Zwecke genutzt: Zur Übertragung von Energie und zur Übertragung von Informationen. Die eingesetzten Methoden und Betriebsmittel unterscheiden sich stark, obwohl grundsätzlich die gleichen Eigenschaften des elektrischen Stroms genutzt werden.

Nachrichten lassen sich mittels Spannungen und Strömen durch einen elektrischen Leiter oder aber »drahtlos« durch elektromagnetische Felder ohne Leiter übertragen. Ein reines Magnetfeld tut es mitunter auch, wie etwa die Induktionsschleife zur Steuerung von Verkehrsampeln und Parkhausschranken. Wer ein Fahrrad aus Aluminium fährt, wartet mitunter lange auf grünes Licht – oder fährt bei Rot. Man kennt ja die Radfahrer. Dazwischen gibt es noch die Möglichkeit, Informationen durch einen Leiter für Licht statt für elektrische Signale fortzuleiten. Zur Übertragung von Energie ist jedoch immer eine Verbindung aus einem elektrisch leitfähigen Werkstoff erforderlich.

Immer? Oder geht es unter Umständen auch hier ohne? Das kommt ganz darauf an, wie viel Kupferdraht man denn für die drahtlose Speisung einsetzen möchte, denn die »drahtlose« Energie-Übertragung ist etwa so drahtlos wie die »Kompakt-Sparlampe« kompakt ist.