Kupfer-Symposium

Werkstofftagung rund um Kupfer und Kupferlegierungen

Das Kupfer-Symposium ist die bedeutendste deutschsprachige Plattform für einen professionellen Erfahrungsaustausch zwischen Industrie und Hochschul-Forschung und eine der wichtigsten werkstoffwissenschaftlichen Veranstaltungen zum Thema Kupfer. Neben den qualitativ hochwertigen Fachvorträgen wird von den Teilnehmern insbesondere die Möglichkeit geschätzt, sich über künftige Entwicklungen innerhalb der Werkstofftechnik und Fertigungstechnik auszutauschen und neue Forschungsansätze zu definieren. Die Veranstaltung bietet Forschungsinstituten, Hochschulen und der Industrie die Möglichkeit, den Dialog zu intensivieren und die Zusammenarbeit zu optimieren.

Das Kupfer-Symposium findet seit 2019 im jährlichen Wechsel mit der internationalen Tagung Copper Alloys statt.

Das Kupfer-Symposium fand in diesem Jahr am 24. und 25 November in Kooperation mit dem  „Otto-Schott-Institut für Material­forschung“ (OSIM)  statt, ein fakultäts­über­grei­fen­des Institut der Physi­kalisch-Astro­nomi­schen Fakultät und der Chemisch-Geowissen­schaft­lichen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität Jena,  der größten Hochschule und der einzigen Volluniversität im Freistaat Thüringen. Im Fokus der Forschung steht die Korrelation zwischen Struktur und Eigenschaft unterschiedlicher Werkstoffklassen als Funktion ihrer Synthese- und Einsatzbedingungen. Der dort angesiedelte Lehrstuhl für Metallische Werkstoffe konzentriert sich in der Forschung auf Legierungsentwicklung, Charakterisierung von Gefüge und Eigenschaften metallischer Werkstoffe, Gefügebildung (Phasenumwandlungen flüssig/fest und fest/fest) und innere und äußere Grenzflächen.

Das diesjährige Symposium überzeugte mit einem spannenden Programm rund um die Themenfelder Werkstoffdesign, Nano- und Oberflächentechnik, Fertigungstechnik und Prozessüberwachung, Additive Fertigung und Fügetechnologie geboten. Namhafte Referenten aus Forschung und Industrie informierten über neueste Anwendungen, Verfahren und Forschungsergebnisse zu Kupferwerkstoffen.

In diesem Jahr wurden zudem  erstmals die besten drei Poster prämiert, die auf dem Kupfer-Symposium gezeigt werden. Bewertet wurden dabei folgende Parameter: wissenschaftlicher Inhalt, Umsetzung und Gestaltung.

Gewonnen haben dabei folgende drei Poster:

  1. Platz:  Advanced Surface Research in the International Space Station —The effects of surface topography on microorganisms (Daniel Wyn Müller, Universität des Saarlandes)
  2. Platz:  Additive Fertigung von Reinkupfer mittels Selektivem Elektronenstrahlschmelzen – Prozess, Gefüge und Eigenschaften (Florian Häslich, Fraunhofer IFAM Dresden)
  3. Platz:  Oberflächenrauheit bei mechanisch belasteten Kupferleitern (Philipp Baron, Hochschule Trier; Philipp Lenz, Universität Erlangen)

 

Der Förderpreis wurde 2021 nicht vergeben.

 

 

 

Wenn die Neugier sich auf ernsthafte Dinge richtet, dann nennt man sie Wissensdrang

Marie von Ebner-Eschenbach

Förderpreis des Deutschen Kupferinstituts

Alljährlich wird auf dem Kupfer-Symposium der Förderpreis des Deutschen Kupferinstituts für herausragende und innovative wissenschaftliche Arbeiten zum Werkstoff Kupfer verliehen.  Einreichungen werden bis zum 30. September der laufenden Jahres entgegengenommen.

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