Nachhaltig und wiederverwertbar

Die Kupferindustrie hat sich der Nachhaltigkeit verschrieben und ist beispielgebend unter den Branchen, die sich verpflichtet haben, die Umweltauswirkungen ihrer Aktivitäten zu verringern. Heute wird ein Drittel des Energiebedarfs der modernen europäischen Kupferherstellung für Umweltschutzmaßnahmen aufgewendet.

In den letzten Jahren haben Industrie und Verbraucher bei den Umweltauswirkungen von Produkten verstärkt den Blick auf die gesamte Lieferkette und den vollständigen Lebenszyklus gerichtet.

Einmalig unter allen Werkstoffen und einmalig sogar unter den Metallen ist die unendliche Wiederverwertbarkeit von Kupfer. Kupfer lässt sich großtechnisch beliebig oft mittels Elektrolyse immer wieder auf die sehr hohe Reinheit von mehr als 99,99 % recyceln, sofern die sortenreine Wiederverwendung in der Gießerei oder im Halbzeugwerk nicht möglich ist. So stellt das Recyceln von kupferhaltigen Sekundärrohstoffen – unabhängig von deren Kupfergehalt – kein Problem dar. Dabei folgen alle wertvollen Edelmetalle wie z. B. Silber, Gold und Platin, die durch Beschichtungen oder andere Prozesse in den Recyclingkreis gelangt sind, der Kupferwiedergewinnungsroute. Gewonnenes Kupfer stammt aus zwei Quellen:  aus der Primärproduktion aus Kupfererz sowie aus der Sekundärproduktion durch Direktschmelze von Neuschrotten und dem Recycling von End-of-Life-Produkten und kupferhaltigen Produktionsrückständen.

Das ist eine einzigartige Eigenschaft, die nur Kupfer auszeichnet. Dieses Recycling ist zudem sehr energiesparend – das Wiederverwenden von Kupferwerkstoffen verbraucht nur 15 % der Energie, die für die Gewinnung aus dem Bergbau aufgewendet werden muss. Und auch das Recycling von Kupferlegierungen ist problemlos möglich, da man die einzelnen Legierungselemente wieder voneinander trennen kann.

Haben Sie den passenden Inhalt nicht gefunden?

Newsletter anmelden

×

    Journalisten-Newsletter anmelden

    ×